Gemeinden im Fokus

Fünf Fragen an:

Logo Gemeinde Oetwil am See, Mitglied beim Verein Wirtschaftsförderung Goldküste des Bezirk Meilen
Gangshontsang Nami, Gemeindepräsident von Oetwil am See
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Namgyal Gangshontsang, Gemeindepräsident
Gemeinde Oetwil am See

Was zeichnet Ihre Gemeinde besonders aus?

Oetwil am See ist eine naturnahe Gemeinde mit zahlreichen idyllischen Naherholungsgebieten. Trotz ländlicher Lage erreicht man dank guter ÖV-Anbindungen Städte wie Zürich, Uster oder Rapperswil innert kürzester Zeit. Das aktive Dorfleben des Storchendorfes zeigt sich in zahlreichen Vereinen sowie in traditionellen Anlässen wie der jährlichen Chilbi. Kulturelle Angebote wie das Orts- und Helen-Dahm-Museum oder das Weinbaumuseum bereichern zusätzlich das Gemeindeleben.

Was motiviert Sie in Ihrer täglichen Arbeit als Gemeindepräsident?

Da ich sehr gerne und bereits seit meiner Geburt in Oetwil am See lebe, fühle ich mich sehr eng mit dem Storchendorf verbunden. Diese Verbundenheit motiviert mich, Verantwortung zu übernehmen und aktiv dazu beizutragen, dass unsere Gemeinde sich weiterhin positiv entwickelt. Mir ist es wichtig, den Einwohnerinnen und Einwohnern sowie den Gewerbetreibenden zuzuhören, ihre Anliegen ernst zu nehmen und gemeinsam mit ihnen, dem Gemeinderat, den Behörden und der Verwaltung umfassende und zielgerichtete Lösungen zu erarbeiten. Die Nähe zur Bevölkerung und die Möglichkeit, Entscheidungen mit direkter Wirkung zu treffen, sehe ich als grossen Gewinn und Motivation. Mit Engagement, Offenheit und Bürgernähe möchte ich mich für eine lebenswerte und zukunftsfähige Gemeinde einsetzen.

Was erwarten Sie von der Standortförderung Goldküste?

Von der Standortförderung Goldküste erwarten wir Sichtbarkeit und Vernetzung von Oetwil am See als Teil der Goldküsten-Region. Wichtig sind uns eine starke regionale Vernetzung, die Förderung lokaler Unternehmen sowie die sichtbare Kommunikation unserer Stärken. Wenn auch nicht direkt an der Goldküste, ist Oetwil am See dennoch als Wohn- und Arbeitsort attraktiv gelegen. Durch gemeinsame Projekte und klare Positionierungen soll die Region insgesamt gestärkt und Oetwil am See als attraktiver und lebendiger Standort wahrgenommen werden.

Ihr persönlicher Geheimtipp in Ihrer Gemeinde?

Hmm, tricky, es gibt viele schöne Plätzchen, die mir super gefallen. Besonders beliebt ist das Schwimmbad Eichbüel, das kürzlich umgebaut wurde und ein Treffpunkt für alle Generationen darstellt. Die schönen Liegewiesen laden dazu ein, die Sonne zu geniessen und den Alltag hinter sich zu lassen. Ein besonderes Highlight ist die 83 Meter lange Wasserrutschbahn, die zu den längsten Freibad-Rutschbahnen im Kanton Zürich zählt und bei Gross und Klein sehr beliebt ist. Neben dem lebendigen Betrieb im Schwimmbad verfügt Oetwil am See auch über zahlreiche naturnahe Rückzugsorte, die zum Innehalten und Verweilen einladen. Dazu zählt unter anderem der Bolligerweiher, ein beliebtes Naherholungsgebiet, das ideale Bedingungen für Spaziergänge, Naturbeobachtungen und erholsame Momente bietet.

Welche Vision haben Sie für die Region Goldküste in den nächsten Jahren?

Es ist sehr wichtig, das lokale Gewerbe sowie die damit verbundenen Arbeits- und Ausbildungsplätze langfristig zu sichern, da sie einen wesentlichen Beitrag zur hohen Lebensqualität in unserer Region leisten. Um diese Grundlagen zu erhalten, gilt es, die bestehenden Standortvorteile konsequent zu nutzen – insbesondere die Nähe zu Zürich, die vielfältige Chancen bietet. Durch die gezielte Nutzung dieser Vorteile kann die Region ihre Position weiter festigen und sich zukunftsorientiert entwickeln, ohne ihren eigenständigen Charakter zu verlieren.

Oetwil am See – Bezirk Meilen
Logo Gemeinde Männedorf, Mitglied beim Verein Wirtschaftsförderung Goldküste des Bezirk Meilen
Wolfgang Annighöfer, Gemeinde Männedorf, Mitglied Verein Standortförderung Goldküste
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Wolfgang Annighöfer, Gemeindepräsident
Gemeinde Männedorf

Was zeichnet Ihre Gemeinde besonders aus?

Männedorf steht an der Spitze. Unsere Gemeinde wurde kürzlich zur Nummer eins im Kanton Zürich gekürt, wenn es um die Qualität des Siedlungsraums geht. Männedorf ist ein Ort, an dem man gerne lebt und wo man sich noch grüsst. Die Bewertung stammt aus einer umfassenden Studie des Forschungsinstituts Sotomo. Analysiert wurden Faktoren wie Ruhe, Durchgrünung, Naherholung und Nutzungsmix. In fast allen Bereichen hat Männedorf hervorragend abgeschnitten.

Was motiviert Sie in Ihrer täglichen Arbeit als Gemeindepräsident?

Es macht mir einfach Freude, gemeinsam mit motivierten Menschen etwas für andere zu bewegen. Ich kann mich dabei auf ein starkes Team in der Verwaltung und den Betrieben verlassen. Es sind Menschen, die sich täglich für die Bedürfnisse und Wünsche unserer Bürgerinnen und Bürger einsetzen. Und wenn dafür hin und wieder ein Dankeschön kommt, ist das die schönste Motivation.

Was erwarten Sie von der Standortförderung Goldküste?

Ich wünsche mir, dass die Standortförderung uns dabei unterstützt, die Region lebendig und attraktiv zu halten, so wie in meiner Vision untenan beschrieben. Gemeinsame Projekte, ein starkes Netzwerk und Impulse für die lokale Wirtschaft sind dabei entscheidend.

Ihr persönlicher Geheimtipp in Ihrer Gemeinde?

Männedorf hat viele schöne Ecken, aber zwei Highlights stechen für mich besonders hervor: Zum einen der Zürichsee, denn unsere Gemeinde verfügt über eine der grössten öffentlich zugänglichen Uferflächen am ganzen See. Das ist ein echtes Privileg für alle, die gerne am Wasser sind. Zum anderen der Panoramaweg zwischen dem Appisberg und dem Sportplatz Widenbad. Er bietet nicht nur eine fantastische Aussicht, sondern auch die Möglichkeit, in den beiden Gastronomiebetrieben Boldern und Widenbad einzukehren und die Region kulinarisch zu geniessen.

Welche Vision haben Sie für die Region Goldküste in den nächsten Jahren?

Die Region soll nicht zu reinen Schlafgemeinden von Zürich werden, sondern eine lebendige, lebenswerte Gegend bleiben, in der Menschen aller Altersgruppen und Einkommensklassen wohnen und vor allem auch arbeiten. Wir brauchen weiterhin genügend Dienstleistungs- und Gewerbebetriebe vor Ort, um die täglichen Bedürfnisse der Bevölkerung zu decken. Vielfalt und Nähe sind der Schlüssel für eine starke Zukunft.