Mitglieder im Fokus

Fünf Fragen an:

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Marianne Zambottti - Präsidentin GBM – Gewerbeverband Bezirk Meilen
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Marianne Zambotti, Präsidentin GBM
Gewerbeverband Bezirk Meilen

Was sind die Kernaufgaben des Gewerbeverbandes Bezirk Meilen?

Der Gewerbeverband des Bezirks Meilen engagiert sich für die Interessen der Unternehmen in unserer Region. Als Bindeglied zwischen dem Kantonalen Gewerbeverband Zürich und den lokalen Gewerbevereinen der elf Gemeinden im Bezirk vertreten wir die Anliegen des Gewerbes auf regionaler und kantonaler Ebene. Unser Verband besteht aus einem sechsköpfigen Vorstand sowie den Präsidentinnen und Präsidenten der elf Sektionen. Gemeinsam setzen wir uns für wirtschaftspolitische Themen ein und unterstützen unsere Mitglieder bei kantonalen, nationalen und Ständeratswahlen – mit dem Ziel, eine starke unternehmerische Vertretung in den politischen Gremien sicherzustellen.

Was motiviert Sie in Ihrer täglichen Arbeit?

In unserem Bezirk verschwindet immer mehr das handwerkliche Gewerbe und wird ersetzt durch stilles Gewerbe. Die Gründe sind vielfältig, sei es, weil ein Nachfolgewechsel ansteht, oder aber die Liegenschaften alt sind und nach einem Umbau für Handwerker nicht mehr erschwinglich sind. Doch es sind diese Betriebe, die unseren Bezirk auch ausmachen und das Leben in die Dörfer bringen. Sie unterstützen Vereine bei ihren Anlässen als Sponsoren, sie helfen gratis bei Aufbau einer Chilbi oder einem Dorffest. Deshalb setze ich mich ein, dass unsere Dörfer nicht zu Schlafgemeinden werden.

Was erwarten Sie von der Standortförderung Goldküste?

Dass sie die Vielfältigkeit unserer Gemeinden mit ihren unterschiedlichen Interessen widerspiegelt, damit wir nicht nur als «e Bonzeküschte» wahrgenommen werden, sondern auch als attraktive Gemeinden, die viel mehr als ein Zuhause an der Sonne bieten.

Ihr persönlicher Geheimtipp im Bezirk Meilen?

Das gibt sehr viele Geheimtipps und jedes Dorf am See hat seine wunderschönen Orte, die ich immer wieder gerne besuche. Deshalb erwähne ich hier die Fähre, auf der ich immer wieder ins Träumen komme, wenn ich von Horgen Richtung Meilen fahre, auf der Mitte des Sees kann man die volle Pracht des rechten Seeufers geniessen.

Welche Vision haben Sie für die Region Goldküste in den nächsten Jahren?

Meine Vision wird wohl ein Wunschtraum bleiben, aber ich wünsche mir, dass wir in unseren Gemeinden immer für unsere Gewerbebetriebe und zahlbare Wohnungen Platz haben, damit auch unsere Kinder noch hier leben und arbeiten können.

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Pierre Bruggmann, Marty + Partner, Mitglied Verein Standortförderung Goldküste
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Pierre Bruggmann, Geschäftsführer
Marty + Partner Ingenieurbüro AG, Zollikon

Was ist das Spezialgebiet Ihres Unternehmens?

Die Marty + Partner Ingenieurbüro AG in Zollikon ist ein unabhängiges Schweizer Ingenieurbüro für Verkehrsplanung, Verkehrstechnik und Systemtechnik. Wir entwickeln für Kantone, Gemeinden und private Bauherren Lösungen für sichere und attraktive Verkehrsräume. Wir decken den gesamten Leistungsbogen von Gutachten, Simulationen und Studien über Vorprojekte bis zur Ausführung ab. Unser Kerngeschäft beschäftigt sich mit der Projektierung und Realisierung von Lichtsignalanlagen sowie der Ausarbeitung von Verkehrsstudien und Umleitungskonzepten.

Was motiviert Sie in Ihrer täglichen Arbeit?

Die Vielfalt und Komplexität unserer Projekte prägen unseren Arbeitsalltag. Jedes Vorhaben bringt eigene Rahmenbedingungen mit sich und erfordert eine individuelle Lösung, die wir von der ersten Idee bis zur Umsetzung begleiten. Besonders schätzen wir, dass unsere Arbeit nicht abstrakt bleibt: Die Ergebnisse wirken sich direkt auf den Alltag vieler Menschen aus, sei es durch einen flüssigeren Verkehrsablauf, mehr Sicherheit oder eine effizientere Nutzung des vorhandenen Raums.

Was erwarten Sie von der Standortförderung Goldküste?

Wir möchten mit den Gemeinden und den ortsansässigen Unternehmen ins Gespräch kommen, um langfristige und verlässliche Beziehungen aufzubauen. Gleichzeitig fördern wir den offenen Austausch fachlicher Expertise, lernen voneinander und stärken so unsere Sichtbarkeit in der Region.

Ihr persönlicher Geheimtipp im Bezirk Meilen?

Ein besonders schöner Anlass an der Goldküste ist die Suuser Chilbi in Obermeilen. Bei diesem traditionellen Herbstfest wird frischer weisser Suuser ausgeschenkt, der ansonsten schwer zu bekommen ist.

Welche Vision haben Sie für die Region Goldküste in den nächsten Jahren?

Auch bei der Entwicklung der Region Goldküste sollen Gewerbe und Wohnen weiterhin nebeneinander Platz finden. Damit alle Menschen gut vorankommen leisten wir jeden Tag unseren Beitrag zur Optimierung des Verkehrsnetzes, auch damit die Goldküste ein Ort bleibt, an dem man wegen des Sonnenuntergangs verweilt – nicht wegen des Staus.